Pufferhülse für Korbpuffer

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Die Fahrzeuge der Länderbahnen waren in der Regel mit Korbpuffern ausgerüstet. Es gab eine zweifüßige und eine vierfüßige Pufferhülse. Für mein Modell brauche ich die vierfüßige Variante. Maßstab ist 1:16.

1 – Grundmaterial ist 20mm Rundstahl. Abgedreht wird zuerst auf 12 mm für den Teil, aus dem die Füße entstehen sollen. Ich habe mir einen Radiusstahl 3 mm geschliffen, um den Übergang vom Hals zu den Füßen herzustellen. Der Gegenradius ist gefeilt.

2 – Die Schlitze werden im senkrecht gestellten Rundtisch gefräst. Die breiten sind 4,5, die schmalen 1,5 mm breit.

3 – So sieht der abgetrennte Rohling mit plan gedrehtem Fuß, und innen auf den richtigen Durchmesser 9,4 mm gebohrt, aus.

4 – Um die Befestigungsbohrungen für die Füße zu machen, habe ich eine Bohrlehre hergestellt. Der Korb wird aufgesteckt und mit einer Mutter fixiert. Von der Rückseite werden dann die vier Bohrungen hergestellt.

5 – Dann werden die Radien für Füße auf Maß gefeilt, entlang einem aufgeschraubten 4mm Rundmaterial, und die Füße auf 4 mm Breite gebracht.

6 – Um die korrekte Neigung der Füße herzustellen, habe ich eine Kegellehre gebaut, auf die der Korb aufgepresst wird. Danach werden die Enden der Füße, die nun etwas hochstehen, wieder in die Befestigungsebene zurückgebogen.

7 – so sieht der Pufferkorb fertig aus.

8 – probeweise an der Maschine montiert, noch ohne die Kegelfeder.

Hier geht es weiter mit der Herstellung der Kegelfedern.

Hier noch ein alternativer Versuch, den Pufferkorb herzustellen – als Schweißkonstruktion. Das habe ich nicht weiter verfolgt.

1- die Lehre – oben auf den dünnen Durchmesser wird der Pufferhals aufgeschraubt, die Füße lehnen sich gegen den größeren Durchmesser.

2- die Füße habe ich aus Blech gesägt, 4 x 1,5 mm, und vorgebogen. Der Pufferhals ist hier schon aufgeschraubt.

3- mit den Füßen. Die richtige Neigung der Füße ergibt sich durch die Anlage an der Lehre, die Winkel habe ich nach Augenmaß ausgerichtet.

4- nach dem Schweißen. Ich hatte nur einen zu dicken Schweißdraht, das machte es etwas massig.

5- nach Abdrehen und Feilen

6- Endzustand des Versuchs.

Der Pufferkorb hat dann recht bald ein Bein verloren, das war nicht richtig angeschweißt, oder hat sich beim Abdrehen gelöst. Grundsätzlich denke ich aber, man kann den mit einem dünneren Schweißdraht auch so herstellen, obwohl mir die oben geschilderte Methode kontrollierter erscheint.
Die Lehre müsste man noch umkonstruieren, denn die Mutter, die den Hals in Position halten soll, habe ich mit angeschweißt.